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Reha-Messe mit Theater und Podiumsdiskussion

"Rhein-Zeitung" vom 11./12. August 2001

Arbeitsamt Koblenz und 12 Kooperationspartner wollen Behinderte noch stärker ins Berufsleben integrieren - Doppel-Veranstaltung im Volkswagen-Zentrum Koblenz - Infos pur

Infos pur und kostenlos: Das bietet die 1. Koblenzer Reha-Messe mit Theaterstück und einer Podiumsdiskussion, die im Volkswagen-Zentrum Koblenz stattfindet. Die Öffentlichkeit ist hierzu vor allem am Donnerstag, 16. August, eingeladen.

KOBLENZ.Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. August, veranstaltet das Arbeitsamt Koblenz in den Räumen des Volkswagen-Zentrums Koblenz, einem Unternehmen der Löhrgruppe, eine Reha-Messe. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) mit der Aufführung des Theaterstückes "Der 999-Sassa". Autor ist Herbert Rosendorfer. Hierbei handelt es sich um eine "Theater-Aktuell Inszenierung" der Deutschen Kammerschauspiele Endingen. Dieses Stück befasst sich speziell mit möglicherweise bestehenden Vorbehalten, vermeintlichen Vorurteilen und angeblichen Hindernissen bei der Beschäftigung Schwerbehinderter. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation des stellvertretenden Chefredakteurs der Rhein-Zeitung, Christian Lindner, werden Lösungsmöglichkeiten für die aufgezeigten Knackpunkte erörtert.
Weitere Podiumsteilnehmer sind Willi Elzer, Betriebsratsvorsitzender der Löhrgruppe, Wolfgang Handschuch, Vizepräsident des Landesarbeitsamtes Rheinland-Pfalz-Saarland, Gottfried Müller, Welt- und Europameister im Radsport und Teilnehmer an den Paralympics 1996 und 2000, sowie Eva-Maria Wiezorek, Tourneeleiterin, Deutsche Kammerschauspiele Endingen. Das Arbeitsamt hat über 500 Arbeitgeber zu diesem Theaterstück eingeladen. Für Arbeitgeber und Personalverantwortliche, die an dieser Aufführung noch kurzfristig teilnehmen möchten, hat das Arbeitsamt die Anmelde-Hotline 02 61/4 05-350 (Dieter Kirsch) eingerichtet. Am Donnerstag (16. August) findet dann von 10 bis 18 Uhr für alle Interessierten die Reha-Messe statt. Sie steht im Zeichen der Information von Mitbürgern mit gesundheitlichen Einschränkungen. In der großen Ausstellungshalle des Volkswagen Zentrums Koblenz bieten neben dem Arbeitsamt Koblenz auch zwölf Kooperationspartner kostenlose Beratungen und wertvolle Tipps an ihren Informationsständen. Die Partner des Arbeitsamtes in der beruflichen Rehabilitation sind: Handwerkskammer Koblenz (Ansprechpartner: Bernd Hammes, Telefon: 02 61/3 98-111).
Neurologisches Reha Zentrum für Jugendliche in Vallendar (Ansprechpartner: Lothar Lehmler, Telefon: 0261/6405-226). Berufsbildungswerk Heinrich-Haus Neuwied (Ansprechpartner: Albert Duchene, Telefon: 0 26 22/88 82 24). Deutsche Angestellten Akademie im Bildungswerk der DAG, Koblenz (Ansprechpartner: Hans-Günter Sauer, Tel. 02 61/94 13-105). Trigon-Beratungsgesellschaft für Kommunikation und Wirtschaftstraining, Koblenz, (Ansprechpartner: Anke Hoffmann und Peter Voss, Telefon: 02 61/30 42 60).
Außendienst Akademie Koblenz (Ansprechpartner: Frank Rieke, Telefon: 0261/80 41 94).
Gemeindenahe Psychiatrie Mittelrhein (gpm) in Koblenz (Ansprechpartner: Frank Bous, Telefon: 0 26 32/49 10 53). Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB (bfW) in Koblenz (Ansprechpartner: Armin Leurer, Telefon: 0261/304920). Stiftung Bethesda St. Martin in Boppard (Ansprechpartner: Ingrid Bialk, Telefon: 02 61/4 70 07). Kölner Wirtschaftsfachschule in Koblenz (Ansprechpartner: Thomas Beckgerd, Telefon: 02 61/16 05 32). Berufsförderungswerk Düren (Ansprechpartner: Hans-Michael Heiser und Gisela Becker, Telefon: 02 42 1/5 98-126/598-100). Berufsförderungswerk Vallendar (Ansprechpartner: Hans-Heinrich Steigerwald, Telefon: 02 61/64 06-229).

Anfang 2000 wohnten in Rheinland-Pfalz 320 000 schwerbehinderte Menschen, 7760 waren arbeitslos. Für den Arbeitsamtsbezirk Koblenz stellte sich dieses Zahlenverhältnis günstiger dar: Hier waren von 33 700 schwerbehinderten Einwohnern weniger als 570 von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies liegt einerseits an der insgesamt etwas günstigeren Arbeitsmarktlage im Bereich Koblenz. Andererseits sind diese positiven Ergebnisse aber auch auf die intensive Betreuung zurückzuführen. Allein für die Förderung von Beschäftigungsverhältnissen für besonders betroffene Schwerbehinderte stellt das Arbeitsamt Koblenz in diesem Jahr einen Etat von über 2,5 Millionen Deutsche Mark bereit. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen schwerbehinderten Menschen im Arbeitsamtsbezirk Koblenz hat sich seit Oktober 1999 laufend verringert. Nicht ohne Stolz berichtet das Arbeitsamt Koblenz, dass die dort inzwischen erreichte Arbeitslosenquote für Schwerbehinderte deutlich unter dem Durchschnitt des Landesarbeitsamtes Rheinland-Pfalz-Saarland und sogar weit unter den Werten des Bundesgebietes liegt.

 
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